Unsere ständigen Projekte, das Nürnberger Haus, die häusliche Pflege und die Lebensmittelhilfe haben ihre letzte Zuwendung in diesem Jahr erhalten. Dank Ihrer Spenden können wir sie weiterhin in vollem Umfang unterstützen.
Hilfsprojekt 1: Lebensmittelpakete und humanitäre Hilfe für bedürftige Familien und alte Menschen, Arme und Kranke
Zuwendung an die Stiftung „Soziale Hilfe“ 10.000 €
Auch im Dezember erhielten bedürftige Menschen in Charkiw, vor allem Binnenflüchtlinge, Alte und Familien mit Kindern Lebensmittelpakete, die für einen Monat reichen. Es wurden wieder. 400 Pakete verteilt.
Hilfsprojekte 2 und 3: Kursbetrieb, Kulturveranstaltungen und Humanitäre Hilfe vom Nürnberger Haus
Zuwendungen: 16.000 €
Neben den laufenden Kosten für den Kursbetrieb und die Honorare wurden notwendige Reparaturen am Lernmittelzentrum durchgeführt. Darüber hinaus verteilte das Nürnberger Haus die aus Nürnberg erhaltene Stromerzeuger und humanitäre Hilfe, organisierte Transporte und Evakuierungen und unterstütze eine Flüchtlingsunterkunft und ein Altenheim.
Hilfsprojekt 4 und 5: Hilfsgüter für die Ukraine und ihr Transport: Generatoren, Ecoflow, Powerstations Powerbanks, Tierfutter u.a.
Zuwendung: 17.845 €
Alexander Lissak nutzte die Rabatte von „Black Friday“, um vor allem größere und kleinere Stromerzeuger und Heizgeräte zu kaufen, die Anfang Dezember mit 4 Blockheizwerken nach Charkiw gingen. Alles kam an und wurde von der Stiftung des Nürnberger Hauses verteilt. Dieser Hilfstransport bewahrte viele Menschen vor Kälte und Dunkelheit.
Hilfsprojekt 9: Ambulante Pflege zuhause für bedürftige alte kranke Menschen
Zuwendung: 10.000 €
Nach wie vor werden 70 alleinstehende und bedürftige Alte und Kranke betreut. Dieses soll im nächsten Jahr im gleichen Umfang weitergehen.
Hilfsprojekt 20: Blockheizwerke für Charkiw
Zuwendungen: 84.000 €
Wie im letzten Jahr wurden 4 gebrauchte kleinere Blockheizwerke von der Firma KW Energie instandgesetzt und vom Partnerschaftsverein günstig erworben, wobei KW Energie und die Firma „Aprovis Energy System“ größere Spenden dazu leisteten. Sie gingen mit dem Dezember Hilfstransport nach Charkiw und wurden Krankenhäusern in der Region Charkiw übergeben, wo besonders viele Verwundete und Flüchtlinge ankommen.
Weitere Aktivitäten in Nürnberg:
- Am 08.12. stellte der Kulturhistoriker Andrii Portnov die Anthologie „Dichtung der Verdammten“ vor mit Lyrik von Dichtern der ukrainischen erschossenen Renaissance (20ger Jahre des 20. Jahrhunderts – fast alle Dichter wurden Anfang der 30ger Jahre verhaftet und /oder erschossen.) Es ging dabei auch um das Leben und Werk des Deutsch-ukrainischen Slawisten Oswald Burkhard und damit um verschüttete deutsch-ukrainische Kulturbeziehungen.
- Am 15.12. kam der ukrainische Frontkämpfer Artem Fysun von der Spezialeinheit "Hostry Kartuzy" zu uns nach Nürnberg, um von seinen Kriegserfahrungen und der Situation rund um die Stadt Pokrowsk zu berichten. Die Zuhörer im voll besetzten Saal des Internationalen Bildungshaus waren sehr beeindruckt von seiner Persönlichkeit und seiner Darstellung.
- Über den 4. Advent brachte Peter Steger einen Verwundeten Transporter in die Ukraine, und nahm dabei auch weitere Hilfsgüter für Charkiw mit, die unsere Partner in Charkiw in Empfang nahmen. Alexander Lissak leistete ihm logistischen Beistand in Bezug auf Zoll Formalitäten u.a.