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NEUES Aus DEN PARTNERSTADTEN

Fußball-EM: Auch in Charkiv noch Baustellen

Die Fußball-Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine naht mit Riesenschritten - und die Bauleute müssen sich sputen, um vor dem Wintereinbruch noch möglichst viele Projekte voranzutreiben: Mal stehen noch umfangreiche Arbeiten an den Flughäfen und Straßen aus, andernorts treiben die unvollendeten Hotels den Organisatoren die Schweißperlen auf die Stirn. Relativ weit gediehen sind die Vorbereitungen offenkundig in Nürnbergs Partnerstadt Charkiv: Das Stadion entspricht nach umfangreichem Um- und Ausbau den erforderlichen Standards, bietet jetzt 48 000 Plätze und ist bereits wieder in genommen worden.

„Wir freuen uns sehr auf alle Gäste und haben gerade begonnen, rund 300 Freiwillige als Helfer zu suchen und auszubilden“-, berichtete Olga Demianko vom Euro-2012-Büro der Stadtverwaltung bei einem Besuch in Nürnberg. Mit einer Delegation von Vertretern aus allen vier ukrainischen Gastgeber-Städten ließ sie sich im Rathaus und im Internationalen Haus über die Nürnberger Erfahrungen bei dar Fuß.ba11-wamaiararachaff 2006 informieren.

„Die WM war für uns kein Draufzahlgeschäft“, versicherte Bürgermeister Horst Förther den Besuchern.

Dabei ist Charkiw nur für drei Spiele als Austragungsort vorgesehen; die genauen Paarungen werden im Dezember ausgelost. Doch erwartet und erhofft sich die Stadt ebenso wie Kiev, Donezk und Lviv (Lemberg) einen kräftigen Schub für die wirtschaftliche und touristische Entwicklung. Immerhin hat Nürnbergs Partnerstadt offenbar gute Aussichten, dass die Niederländer dort ihr Hauptquartier aufschlagen - und entsprechend viele Fans anreisen.

Neben den für eine Millionenstadt immer noch eher dürftigen Hotelkapazitäten ist freilich an ausreichend Campingplätze gedacht. Und eine noble Fünf-Sterne-Herberge, die gerade mitten im Zentrum hochgezogen Wird, dürfte vor allem dazu dienen und gerade ausreichen, um die Funktionäre und ihren Tross unterzubringen. Auf längere Sichtprofitieren Wird die Stadt sicher auch vom Ausbau ihres Flughafens - samt neuer Start- und Landebahn, neuem Tower und modernen Empfangsgebäuden; in den bisherigen Anlagen steckte noch der Mief des Sowjetkommunismus der 50er und 60er Jahre. Abzuwarten bleibt, in welchem Umfang der Ausbau des Straßennetzes und des öffentlichen Nahverkehrs gelingt. Bluten müssen dafür, wie die

Mitglieder des Partnerschaftsvereins besorgt beobachten, die ärmeren Bevölkerungsschichten: Für Bedürftige, vor allem alleinstehende oder gar pflegebedürftige Rentner, oder auch die GesundheitsVersorgung hat die Stadtverwaltung Weniger übrig. Umso notwendiger bleiben, gerade in der bevorstehenden kalten Jahreszeit, Projekte wie die

von Nürnberg unterstützte Armenküche und die Tuberkulose-Station. Unterstützung bei der Vorbereitung der EM 2012 erhalten Charkiw und die anderen Städte vor allem von der deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, die auch die aktuelle Informationsreise nach Nürnberg und Manchen organisierte.

WOLFGANG HEILIG-ACHNECK

© Nürnberger Nachrichten vom 24. September 2011

Das Stadion ist Nürnbergs Partnerstadt Charkiw ist bereits auf Uefa-Niveau gebracht und wieder eröffnet. Foto: dpa

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