Newsletter

Überprüfen Sie bitte Ihren Spam-Ordner und Papierkorb Ihres Email-Programms.

Partnerschaftsverein: Soziale Projekte brauchen Hilfe

In Charkiv sind unter anderem eine Armenküche und die Tuberkulose-Ambulanz auf Spenden aus Nürnberg angewiesen

Neues aus den Partnerstädten

Eine der schönsten Städte in der Ukraine stellt der Slawist Professor Diether Götz am kommenden Montag, 14. Januar, beim runden Tisch Ukraine des Partnerschaftsvereins Charkiv-Nürnberg vor, natürlich mit vielen Bildern. Die Perle am Schwarzen Meer hatte ihre Glanzzeit in der Belle Epoque erlebt; berühmt ist nicht zuletzt eine großartige Treppenanlage, auf der eine Schlüsselszene im legendären Film "Panzerkreuzer Potemkin" von Sergej Eisenstein spielt. Am 8. Februar wird der Lemberger Journalist Juri Durkot am runden Tisch erwartet (Zeitungscafe „Hermann Kesten", Eingang über die neue Stadtbibliothek, Gewerbemuseumsplatz, jeweils 19 Uhr).

 

Traditionell bittet der Partnerschaftsverein um die Jahreswende auch um Unterstützung für seine Arbeit in der Partnerstadt Charkiv, vor allem für, die Sozial- und Bildungsprojekte. Denn jenseits des Glanzes, den das Land mit der Fußball-EM zu verbreiten versuchte, lebt doch mehr als die Hälfte der Bevölkerung unter prekären Bedingungen. Die Minimalrente beträgt nur 82 Euro, das Mindestgehalt 110 Euro - und der Staat steht offenbar kurz vor dem Bankrott.

Dazu kommt die grassierende Korruption - die trifft gerade auch Arme, weil sie keine Chance haben, einem Funktionär oder anderen Menschen etwas zuzustecken, auf deren Hilfe sie angewiesen sind. Bitter nötig sind weiterhin Mittel vor allem für eine Armenküche in einem typischen Wohnbezirk. Mit 18 000 Euro hat der Nürnberger Verein im vergangenen Jahr dazu beigetragen, dass wenigstens 130 Bedürftige - die zum Teil weite Wege in Kauf nehmen - hier regelmäßig eine warme Mahlzeit erhalten. Ebenso dringend auf Spenden aus Nürnberg angewiesen sind ein Kinderförderzentrum, das sich vor allem um Sozialwaisen kümmert, die ökumenische Sozialstation - deren Kräfte versorgen derzeit gut 80 hoffnungslos kranke Patienten, die auch keinerlei staatliche Hilfen mehr erhalten - sowie die Charkiver Tuberkulose-Ambulanz für Kinder. Der Verein arbeitet gemeinnützig und wird ausschließlich von Ehrenamtlichen geleitet, so dass die Spenden direkt der Arbeit in Charkiv und einigen Aktivitäten in Nürnberg zugutekommen (Kto. 1 350 058, Sparkasse Nürnberg, BLZ 760 501 01).



 

(c) Nürnberger Nachrichten 2013.01.10

 

Вы здесь: СтартPressePartnerschaftsverein: Soziale Projekte brauchen Hilfe
bigmir)net TOP 100