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NEUES AUS DEN PARTNERSTÄDTEN 13.12.2012

Gleich zwei musikalische Botschafter aus der ukrainischen Partnerstadt Charkiv sind in den kommen den Tagen in Nürnberg und der Region unterwegs: Der Chor der evan gelischen Gemeinde in Charkiv gibt am Sams tag, 15. Dezember, in der Kirche St. Leonhard und am Sonntag, 16. Dezember, in der Dreieinigkeitskirche Gostenhöf Kostproben seines Könnens (Beginn jeweils, 18 Uhr, Eintritt frei; Spenden erbeten): Sänger der Staatsoper und Philharmonie in Charkiv absolvieren ein umfangreiches Programm an Auftritten und Konzerten im Nürnberger Land mit Klassik und Folklore. Höhepunkt soll der Abend am Samstag, 15. Dezember, um 19.30 Uhr zu „20 JahIren Kulturprogramm" in der Gemeinde Schwaig werden. Der enge Bezug entstand auch durch langjäh, rige Hilfslieferungen der Arbeiterwohlfahrt und das damit verbundene Engagement von Bezirksrat Fritz Körber.

Unterdessen verständigten sich Nürnberg und Charkiv, ihre Partnerschaft im kommenden Jahr um einige Aktivitäten und Themen zu erweitern und zu ergänzen: Neben Bildung und Sport nehmen sich beide Seiten einen Jugendaustausch vor, außerdem gemeinsame Anstrengungen zum Energiesparen und beim Umweltschutz. Gedacht ist beispielsweise an eine Schulpartnerschaft des Willstätter-Gymnasiums, an Begegnungen beim Fußball und einem Tanzturnier sowie an Hospitationen von Praktikanten und Dozenten. Fester Bestandteil bleibt weiter die humanitäre Hilfe, etwa für eine Armenküche und die Kindertuberkulose-Ambulanz. Das ist in einem umfangreichen Protokoll festgehalten, das Bürgermeister Horst Förther und die Vize-Bürgermeisterin und Rechtsreferentin von Charkiv, Maryna Stamatina, beim Besuch einer kleinen Delegation in Nürnberg unterzeichneten.

Die Juristin und ein Mitarbeiter - für beide war es auch die erste Reise nach Deutschland - erkundigten sich auch ausführlich über den Aufbau und die Rechte der kommunalen Selbstverwaltung und den Umgang mit städtischen und staatlichen Liegenschaften. Denn in der Ukraine stehe eine Neuordnung der Strukturen an, erläuterten sie. Bisher haben Kommunen weniger Rechte und Gestaltungsmöglichkeiten als in Deutschland. woh

Beilage „Mehr Nürnberg“ der Nürnberger Nachrichten und Nürnberger Zeitung  vom 13.12.2012.

 

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