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Farbige Impressionen aus einem wenig bekannten Land

Ausstellung mit Bildern aus Mazedonien nur noch heute zu sehen — Begehrte Deutschkurse im Nürnberger Haus in Charkiv

NEUES AUS DEN PARTNERSTÄDTEN

Einen Ansturm wie noch nie hat das Nürnberger Haus in Charkiv bei der Einschreibung für seine Deutschkurse erlebt: „Die ersten Interessenten standen schon nachts um 2 Uhr vor der Tür. Ein Nachtwächter ließ sie ins Foyer, weil es regnete", berichtet Diether Götz vom Partnerschaftsverein Charkiv-Nürnberg. „Die 250 Plätze waren im Nu vergeben; 130 Leute stehen noch auf der Warteliste." Dank guter Dozenten und der Anerkennung durch das Goethe-Institut genießt das Nürnberger Haus schon seit langem einen guten Ruf als Bildungsstätte; einen besonderen Grund für den erneut sprunghaften Anstieg an An¬meldungen konnten die Verantwortlichen bisher jedoch nicht ausmachen.

Abzuwarten bleibt auch, welche Impulse von der Fußball-EM im Juni längerfristig spürbar bleiben. In nächster Zeit richtet sich das Augenmerk erst einmal auf die Parlamentswahlen Ende Oktober. Sollte es, wie manche fürchten, zu Manipulationen in größerem Stil kommen, dürfte das die Annäherung der Ukraine an die Europäische Union weiter erschweren. Als Gradmesser gilt immer wieder auch der Umgang mit der prominenten Oppositionspolitikerin Julia Timoschenko, die weiterhin in Nürnbergs Partnerstadt in Haft gehalten wird. Zur aktuellen Entwicklung wird am Montag, 8. Oktober, die Bundestagsabgeordnete Bärbel Kofler beim „runden Tisch Ukraine" im Zeitungscafe der Stadtbibliothek (19 Uhr) erwartet. Die oberbayerische SPD-Politikerin ist Vorsitzende der Deutsch-Ukrainischen Parlamentariergruppe und Berichterstatterin ihrer Fraktion für die Ukraine und Weißrussland.

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