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Großzügige Spende für Kinder in Charkiv

NEUES AUS DEN PARTNERSTADTEN

Bulgaren im Großraum feiertene Großzügige Spende für Kinder in Charkiv— Namhafter Gast im Krakauer Haus

Großzügige Spende für das Kinderförderzentrum in Charkiv: Die Helga und Dr. Erich Schwanhäußer-Stiftung für Kinder und Jugendliche in Not hat dem Partnerschaftsverein Charkiv-Nürnberg 9500 Euro zur Unterstützung bedürftiger Kinder in der ukrainischen Partnerstadt anvertraut. Mit der Summe können speziell zwei Vorhaben finanziert werden: zum einen der Bau eines Sommerraums, um wenigstens in der warmen Jahreszeit die akute Raumnot des Kinderförderzentrums etwas zu entschärfen, zum anderen Personalkosten, Miete und Material für mindestens zwei Kreativkurse.

Das Kinderförderzentrum besteht seit 1996 als Einrichtung des Sozialen Hilfsdienstes, einer als fähig und engagiert geltenden nichtstaatlichen Organisation, die aus einem Projekt der österreichischen Caritas entstanden ist. Sie hat sich der Betreuung und Förderung von bedürftigen Kindern und speziell von Waisen und Sozialwaisen verschrieben. Um sie von der Straße zu holen und ihnen Gelegenheit zu geben‚ ihre Talente zu entwickeln, bietet das Förderzentrum rund 200 Jungen und Mädchen regelmäßig attraktive Kurse, von handwerklichen und kunsthandwerklichen Betätigungen über Turnen, Tanzen und Musik bis zu Englisch und PC-Schulungen.

Vor zwei Jahren hattedas Zentrum nach drastischen Mietsteigerungen einige Räume aufgeben müssen. Nun kann, auch mit Eigenbeteiligung der Jugendlichen, auf dem Gelände des Kinderdorfs eine überdachte Laube entstehen. Ein Charkiver Architekturbüro hat kostenlos einen Entwurf erstellt. Der Spitzname ist schon gefunden: „Sonnenschule“. Der Nürnberger Partnerschaftsverein unter vorwiegend auf Spenden ‘aus dem Ausland angewiesen ist, seit 2008. In die-. sem Jahr beschert die bevorstehende Fhßball-EM dem Land besondere Auf merksamkeit; wegen‘ der enormen Investitionen für das Spektakel, vor allem zur Verbesserung der Infrastruktur, standen allerdings noch weniger Mittel für soziale Aufgaben zur Verfügung als zuvor. Die soziale Not und die Armut großer Teile der Bevölkerung hat sich damit — auch nach EinSchätzung des Partnerschaftsvereins — weiter zugespitzt. Der soziale Hilfsdienst betreibt, ähnlich wie Wohlfahrtsverbände in Deutschland, unter anderem auch einen mobilen Dienst, Treffpunkte für Senioren, Angebote für Flüchtlinge und ein ambulantes Hospiz. »

WOLFGANG HEILIG-ACHNECK

©Nürnberger Nachrichten vom 07.03.2012

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