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Unterstützung Hilfe

Die Unterstützung sozialer Projekte in Nürnbergs Partnerstadt hat sich in den vergangenen Jahren bestens bewährt. Die Hilfe wird mit großer Dankbarkeit angenommen, und die Erwartungen sind auch weiter hoch. Die Mitglieder der städtischen Delegation, die nach ihrem jüngsten Besuch aus der Ukraine zurückgekehrt ist, berichten von katastrophalen Verhältnissen. Bei aller Zurückhaltung, die sie bei ihren Schilderungen üben, wird doch deutlich, dass alte, kranke und hilflose Menschen vom ukrainischen Staat schlicht und einfach im Elend sitzengelassen werden. In den ersten Jahren nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion konnte man verstehen, dass die neuen Staaten, die aus dem Chaos des Übergangs hervorgegangen sind, kaum in der Lage waren, die größte Not ihrer Bürger zu lindern. Inzwischen hat sich aber auch dort eine Schicht wohlhabender Menschen herausgebildet. Es ist deshalb sinnvoll, künftig zweigleisig zu fahren: In der Hilfe aus Nürnberg nicht nachlassen, gleichzeitig aber auch an die soziale Verantwortung der Bessergestellten dort zu appellieren und sie zu stärken. Der ökumenische Partnerschaftsverein geht den richtigen Weg, wenn er in Charkiv auf die Suche nach Unternehmern geht, die sich in die soziale Arbeit einbeziehen lassen. Manche haben längst das nötige Kleingeld dafür.

Michael Kasperowitsch
Erschienen in "Nürnberger Nachrichten", 1.09.2007

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