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Die Ukraine im politischen Umbruch

Mit starker Anspannung, Sorge und Bestürzung, aber auch seit kurzem mit großer Hoffnung verfolgen Vorstandschaft und Mitglieder des Partnerschaftsvereins Charkiw-Nürnberg die sich überstürzenden Ereignisse in der Ukraine. Trauer und Entsetzen kennzeichneten unsere Gefühle am Donnerstag und Freitag, den 20.und 21. Februar, als sich Meldungen bestätigten, dass es bis zu 70 erschossene Demonstranten auf dem Majdan zu beklagen gab. Menschen aus gesicherter Scharfschützenposition hinterhältig zu erschießen, allein, weil sie ihr Demonstrationsrecht wahrnehmen, ist ein verabscheuungswürdiges Verbrechen.

Es bleibt nur zu hoffen, dass sich die politischen Verhältnisse in der Ukraine so ändern, dass die Verantwortlichen für diese unglaublichen Taten vor Gericht gestellt werden. Dabei wollen wir nicht verhehlen, dass auch Teile der Protestierenden Gewalt angewendet haben, was wir gleichfalls nicht akzeptieren können und wollen. Gegenwärtig scheint jedoch alles auf einen tiefgreifenden politischen Wandel  hinzudeuten, der Hoffnung macht und dem Land wieder eine Perspektive eröffnet. Leider sind gerade in Charkiw politische Kräfte aktiv, die speziell mit dem Einsatz der unrühmlichen SChlägerbanden gegen die Demonstranten in Verbindung gebracht werden und die lieber die Einheit des Landes opfern wollen als zuzugeben, dass sie nicht mehr die Mehrheit des Volkes hinter sich haben. Aber auch in Charkiw wollen die meisten Menschen, dass ihr Land sich ändert aber nicht zerfällt.

 

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