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Vorstandsmitglieder reisen in die Partnerstadt Charkiw

Mitte Juni unternahmen die Vorstandsmitglieder Rolf Wagner und Diether Götz eine Reise in die Ukraine und informierten sich intensiv über unsere Sozialprojekte in der Partnerstadt Charkiw. Neben dem Besuch der von uns unterstützten Armenküche und des Kinderförderzentrums galt ihr Interesse vor allem der Flüchtlingsbetreuung, die durch den Sozialen Hilfsdienst, unseren Charkiwer Partner,  geleistet wird. Nach wie vor ist die Situation der Binnenflüchtlinge aus den umkämpften Gebieten Donezk und Luhansk, von denen es allein in Charkiw  ca. 200.000 gibt, sehr schwierig. In der vom Partnerschaftsverein unterstützten Anlauf- und Betreuungsstelle  kümmern sich ca. 70 Mitarbeiter um die Flüchtlinge: Sozialarbeiter, Juristen und Psychologen leisten hier mit bewunderwertem Einsatz unverzichtbare Arbeit, die sowohl unmittelbare materielle Hilfe und Medikamente als auch psychologische und rechtliche Beratung, Traumatherapie und Hilfen zur Wohn- und Arbeitsfindung umfasst. Die Stadtverwaltung in Charkiw klinkt sich dagegen bei diesen Problemen weitgehend aus. 

Während die Finanzierung des Hilfspersonals auf sicherem Boden steht, benötigt die Einrichtung dringend Geld für Medikamente und therapeutische Geräte. Auch bisher wird der überwiegende Teil unserer Unterstützung für Medikmente verwendet, und unsere Partner sind uns gerade deshalb sehr dankbar. In Zukunft will der Partnerschaftsverein  sich noch stärker um weitere Sponsoren bemühen, um  die dafür dringend benötigten Gelder zu akquirieren.

Für die Reisenden war die wichtigste Erfahrung, mit welchem nie nachlassenden, selbstlosen Einsatz  und mit welcher großartigen Kompetenz sich unsere Partner und ihre Mitarbeiter in allen unseren Sozialprojekten engagieren. Somit konnten die beiden Vorstandsmitglieder die Erkenntnis mit nach Hause bringen, dass unser Engagement nach wie vor uneingeschränkt nötig und wertvoll ist.

Der Besuch im Nürnberger Haus war wohltuend positiv, da hier die Deutschkurse und sonstigen Programme vorbildlich laufen.

Partnerschaftsverein bereitet deutsch-ukrainische Konferenz zu den Beziehungen der Ukraine und Europa auf lokaler Ebene vor

Gemeinsam mit dem Amt für Internationale Beziehungen plant der Partnerschaftsverein Charkiw-Nürnberg eine Konferenz zum Thema "Ukraine und Europa auf lokaler Ebene: was kann man voneinander lernen." Eventuell werden sich dabei auch die "Kiewer Gespräche" beteiligen, was der Konferenz noch mehr Renommé und Gewicht verleihen würde. Die Kiewer Gespräche werden von bundesweiten politischen Stiftungen und Expertenorganisationen unterstützt und getragen und sind darauf gerichtet, europäische Prozesse in der Ukraine zu fördern und in Deutschland Kenntnisse und Verständnis für die Ukraine zu vertiefen. Bei der von uns geplanten Konferenz sollen deutsche Kommunen und ihre Städtepartner in der Ukraine zusammengeführt werden, um in enger Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Orgasnisationen - ein bessere Verständnis für einander zu erlangen und den Aufbau stabiler demokratisch-bürgergesellschaftlicher Strukturen in der Ukraine zu fördern.

Die Vorstandschaft des Partnerschaftsvereins Charkiw-Nürnberg freut sich, dass diese Konferenz am 02. und 03. November in Nürnberg stattfinden wird. Die Verantwortlichen des Vereins haben gemeinsam mit der Stadt Nürnberg einen Programmentwurf erarbeitet, der eine Podiumsdiskussion über die Ukraine und Europa, Referate über das Assoziierungsabkommen, Reformen und Störfaktoren in der Ukraine, sowie Arbeitsgruppen zu Themen wie Möglichkeiten und Grenzen von Städtepartnerschaften, Bürgerrechte und natürlich das ukrainisch-russische Verhältnis vorsieht. Ihr Kommen zugesagt haben inzwischen so bekannte und fachlich ausgewiesene Persönlichkeiten wie Oksana Senatorowa aus Charkiw, Prof. Dr. Karl Schlögel, und der Lemberger Journalist und Übersetzer Jurij Durkot.  Weitere Europa-Experten und ukrainische Akteure sollen eingeladen werden. Wir werden Sie über das Programm regelmäßig informieren.

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