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April 2015

Mitgliederversammlung bestätigt bisherigen Vorstand - Generalkonsul Kostiuk gibt aktuellen Lagebericht

Die diesjährige Mitgliederversammlung fand sich im Klutentretersaal des Krakauer Turms ein und verfolgte aufmerksam den Jahresbericht der stellvertretenden Vorsitzenden Antje Rempe. Das Jahr 2014 war ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr, wobei die anhaltende Ukraine-Krise die Gemüter der Vereinsmitglieder stark beschäftigte. Herausragende Veranstaltungen waren die beiden Seminare mit Charkiwer Schülern und in Kooperation mit dem Nürnberger Schuckertgymnasium zum Thema "Menschenrechte und Kriegsgewalt" sowie "Medien".

Dabei hinterließen die Charkiwer Schüler einen hervorragenden Eindruck, der Mut macht, ähnliche Projekte auch in Zukunft zu planen. In bester Erinnerung blieb auch der "Runde Tisch Ukraine" mit dem Osteuropahistoriker Prof. Schlögel und dem bekannten ukrainischen Journalisten Jurij Durkot; beide konnten mit sehr erhellenden Hintergrundinformationen aufwarten und wiesen vor allem auf die Notwendigkeit hin, dass Europa in der Ukraine-Krise deutlich und mit einer Stimme in Richtung Russland spricht.

Schatzmeister Rolf Wagner erläuterte die Finanzen des Vereins und konnte den anwesenden Mitgliedern versichern, dass die finanzielle Lage des Vereins solide ist und damit die bisherigen Projekte im gewohnten Umfang weitergeführt werden können, wobei ein Teil der Mittel für die Flüchtlingshilfe in Charkiw verwendet wird.

Die anstehenden Neuwahlen des Vorstandes brachten keine Überraschungen; der bisherige Vorstand mit Dr. Bernd Rödl und Antje Rempe an der Spitze wurde eindrucksvoll bestätigt.

Als Gast war der ukrainische Generalkonsul Vadym Kostiuk aus München geladen. Er machte deutlich, dass die ukrainische Regierung entschlossen ist, weiterhin ihren proeuropäischen Kurs zu verfolgen. Die Lage in den umkämpften Gebieten schilderte er als sehr kompliziert: die dortigen Banken arbeiten nicht, ob die Separatisten Hilfsgüter an die Bevölkerung verteilen, ist ungewiß.Vor allem hindert der Krieg im Osten des Landes die Regierung, mit aller Kraft die nötigen Wirtschaftsreformen und den Kampf gegen die Korruption aufzunehmen. Eindringlich bat Konsul Kostiuk die Anwesenden, in ihrer Solidarität und Unterstützung der Ukraine nicht nachzulassen. Den Ausführungen schloß sich eine lebhafte Diskussion an, so dass auch diese Mitgliederversammlung einen hohen informativen Wert hatte.

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