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December 2014

Ereignisreicher Jahresausklang beim Partnerschaftsverein: 
Fotoausstellung "Maidan-Ukraine-Europa:eine Revolution der Würde" ;  Podiumsdiskussion "Was ist aus dem Maidan geworden";
Präsentation der Nürnberg-Broschüre zum deutsch-ukrainischen Schülerprojekt "Kriegsgewalt und Menschenrechte"

Drei knapp aufeinder folgende Veranstaltungen hat der Partnerschaftsvereins den Mitgliedern, Freunden und Interessierten angeboten - und die Resonanz war groß. Den Auftakt machte die Eröffnung der Fotoausstellung "Maidan-Ukraine-Europa: eine Revolution der Würde". Autor der eindrucksvollen, sehr berührenden Bilder ist Vladyslav Musienko, mehrfach ausgezeichneter Fotograf aus Kiew, der Menschen und Szenen auf dem Maidan aus unmittelbarer Nähe festhielt. Die Fotografien zeugen durchgängig vom unüberwindlichen Freiheitswillen und Opferbereitschaft der Maidan-Demonstranten, eine Botschaft, welche die russische Kommentierung, die Demonstrierenden seien Faschisten und vom Westen gekaufte Menschen gewesen, Lügen straft und und des Zynismus überführt.

Die vielen Besucher konnten mit dem persönlich anwesenden Fotokünstler sprechen und zusätzlich aktuelle Informationen gewinnen. Die zweite Veranstaltung war eine Podiumsdiskussion am 25.11 zum Thema  "Was ist aus dem Maidan geworden?". Die Teilnehmer auf dem Podium waren Prof. Karl Schlögel, weithin bekannter Osteuropa-Experte, der Übersetzer und Journalist  Juri Durkot aus Lemberg  und der ukrainische Konsul Igor Beresskin aus München. Der Saal war überfüllt. Alle drei Experten  fanden überaus deutliche Worte zu den Hintergründen und Verursachern der gegenwärtigen Ukraine-Krise. Beeindruckend die Wertung von Prof. Schlögel, dass die gegen Russland verhängten Sanktionen ein Akt der Selbstverteidigung des Westens seien. Bei aller Deutlichkeit der Aussagen verließen die Podiumsdiskutanten nie den Boden der sachlichen und fundierten Analyse. Entsprechend engagiert war die sich anschließende Diskussion, die von Prof. Diether Götz moderiert wurde.

Beide Veranstaltungen erfolgten in Kooperation mit dem Kulturzentrum Krakauer Turm, der Deutsch-Polnischen Gesellschaft in Franken und dem Amt für Internationale Beziehungen der Stadt Nürnberg; der Veranstaltungsort, der Klutentreter-Saal im Krakauer Haus bot ein stimmungsvolles Ambiente.

Den Abschluß bildete am 01.12. die Präsentation der neuen Broschüre zum Thema "Kriegsgewalt und Menschenrechte", ein Projekt, das in diesem Jahr von Charkiwer Schülern und Schülern des Nürnberger Sigmund-Schuckert-Gymnasiums gemeinsam erarbeitet wurde. Federführend bei dieser ukrainisch-deutschen Kooperation waren Frau Regine Lorenz, die seitens des Sigmund-Schuckert-Gymnasiums das Projekt engagiert und ideenreich betreute, sowie die Vorstandsmitglieder Ella Schindler, Andre Winkel und Antje Rempe. 

Die Vorstandschaft des Partnerschaftsvereins bedankt sich bei allen Mitgliedern, Freunden und Gönnern für die große Anteilnahme und Unterstützung, die wir 2014 erfahren haben und die uns bestärkt haben, gerade in dieser schweren Zeit für die Ukraine unbeirrt unsere Arbeit fortzusetzen. Gleichzeitig erinnern wir an unseren Spendenaufruf für unsere Sozialprojekte in Charkiw:  für die Armenküche, das Kinderförderzentrum, die Hilfe für die Flüchtlinge aus dem Donbass und die Sozialstation! 
Kontonummer:  Sparkasse Nürnberg IBAN: DE12760501010001350058  BIC  SSKNDE77XXX

Wir wünschen Ihnen eine frohe Vorweihnachtszeit, friedliche Festtage und ein glückliches 2015.
Der Ukraine wünschen wir ein besseres Jahr als das zu Ende gehende, vor allem aber Frieden und Erholung aus einer tiefen Krise.

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