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Oktober 2014

Reisen von Antje Rempe und Dr. Ulrich Roeder nach Charkiw im September 2014

Die stellv. Vorsitzende Antje Rempe war vom 15.-20.09.  in der Partnerstadt, um Vereinsprojekte zu betreuen,  Spenden des Vereins und der Stadt Nürnberg  für Flüchtlinge aus dem Donbass zu überbringen und sich in Gesprächen mit unseren Partnern  ein Bild von der Lage in Charkiw zu machen. Sehr erfreulich war, dass erstens alle Projekte des Partnerschaftsvereins beständig und erfolgreich weiterlaufen und zweitens die Hilfe für Flüchtlingskinder im Kinderheim "Zeljonyj Gaj" , (das 40 Kinder aus Kramatorsk und Lugansk aufgenommen hat) gut angekommen ist.

Darüber hinaus zeigte sich Charkiw im herbstlichen Sonnenschein friedlich, ruhig, im Zentrum urban gepflegt und lebendig.  Die Menschen sind  allerdings fast alle betroffen von dem nicht abreißenden Strom von Flüchtlingen aus dem Donbass, der kaum zu bewältigen ist und erstaunliche Hilfsbereitschaft hervorruft.  Groß ist auch die Angst vor Krieg und russischer Besatzung, vor ähnlicher Destabilisierung wie in Donezk und Lugansk. Deshalb erlebt Charkiw  einen beeindruckenden Aufschwung des proukrainischen Patriotismus und des freiwilligen gesellschaftlichen Engagements.

Dr. Ulrich Roeder, langjähriges Mitglied des Partnerschaftsvereins führte Ende September am Nürnberger Haus in Charkiw  ein sehr gut besuchtes Wirtschaftsseminar zum Assoziierungsabkommen durch.  Der deutsche Generalkonsul von Donetzk  Dr. Detlev Wolter besuchte diese Veranstaltung und sprach dazu seine Anerkennung aus.

Teilnahme von Partnerschaftsvereinsvertretern an den Kiewer Gesprächen

Prof. Diether Götz und Antje Rempe nahmen teil an den diesjährigen "Kiewer Gesprächen" in Berlin am 22. und 23.09.2014. Thema war "Die Ukraine in Zeiten der existentiellen Krise: Wege zur politischen und ökonomischen Erneuerung". Herausragende Vertreter von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft aus der Ukraine und aus Deutschland diskutierten die Herausforderungen des bevorstehenden Winters  für die Ukraine, die Effektivität der Antikorruptionsmaßnamen,  Möglichkeiten der Entflechtung von wirtschaftlichen und politischen Interessen, das Freihandelsabkommen mit der EU und die bevorstehenden Parlamentswahlen. Fazit:  viel Ungewissheit , viel Bedrohliches aber auch Schwung und Entschlossenheit, den langen Weg zu gehen!

"Ukrainisches Tagebuch" und "Jimi  Hendrix live in Lemberg"
Lesung mit Andrej Kurkow im Literaturhaus in Nürnberg

Der ukrainische Schriftsteller Andrej Kurkow  stellte am 07. Oktober einem zahlreichen Publikum in Nürnberg  im vollen Literaturhaus gleich zwei Bücher vor. Der Roman "Jimi Hendrix live in Lemberg"  ist  eine Liebeserklärung an Lemberg, welches die dortige Hippie-Szene lebendig werden lässt und zugleich ein fantastisches, realsatirisches modernes Märchen erzählt. Dagegen erweist sich der Autor im "Ukrainischen Tagebuch" als aufmerksamer Chronist des Maidans, der ukrainischen Revolution.  Der Schauspieler Thomas Witte las  Ausschnitte aus beiden Büchern , und der Autor beantwortete Fragen und kommentierte die Lage in seinem Land.  Die Lesung wurde vom   LiteraturClub Nürnberg e.V.    und vom Partnerschaftsverein veranstaltet.   Die Moderation hatten Elisabeth Zeitler-Boos und Antje Rempe. 

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