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Juni 2013

"Die Erfindung des Jazz im Donbass"  Lesung mit Serhij Zhadan
Am 10.06.2013fand im Salon des Literaturhausesein literarischer Abend mit dem bekannten Charkiwer Dichter und Schriftsteller Serhij Zhadanstatt.Er stellte dabei seinen neuesten Roman "Die Erfindung des Jazz im Donbass"vor. Mehr als 70 Besucher lauschten fasziniert dem Gespräch zwischen Zhadan und Antje Rempe und dem Schauspieler Thomas Witte, der  Ausschnitte aus dem Roman sehr lebendig vortrug.
Im Roman verwandelt sich das Industrierevier Donbass in eine phantastische Landschaft, wo ständig Reales mit Fantastischem verschwimmt. Der junge Held Hermann verkörpert die Generation, die noch in der Sowjetunion sozialisiert aber schon als Jugendliche mit dem Zerfall, der Orientierungslosigkeit und den Nöten der Wendezeit konfrontiert. Zhadan hob hervor, dass er hier seiner Heimat, der Ostukraine ein literarisches Denkmal setzen wollte, und dass es ihm um das Lebensgefühl seiner Generation geht. Die Veranstaltung war ein Gemeinschaftsprojekt vom Partnerschaftsverein, dem Literaturhaus Nürnberg  und dem Amt für Internationale Beziehungen der Stadt Nürnberg.

Jugendbegegnung in Charkiw beim Seminar "Kriegsgewalt und Menschenrechte"
Im Juli reisen 10 Nürnberger SChüler des Sigmund Schuckert Gymnasium nach Charkiw, um dort zusammen mit 10 Charkiwer SChülern am Nürnberger Haus sich mit der Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg in Charkiw in Zusammenhang mit den Menschenrechten auseinanderzusetzen.   Zusammen machen sie sich auf die Suche nach der gemeinsamen   Vergangenheit, richten den Blick auf auf die spezifischen Kriegserfahrungen in Charkiw (Deutsche Besatzungspolitik, Zwangsarbeit, Kampfhandlungen, Kriegsgefangenschaft u.a.) und versuchen systematisch Erinnerungen an Krieg- und Gewalteinwirkung im Charkiwer und Nürnberger Familiengedächtnis aufzuzeichnen, um so Ansatzpunkte für weiteres Engagement für Frieden und Menschenrechte in Ost und West zu entwickeln.  Das Seminar ist ein Gemeinschaftsprojekt des Partnerschaftsvereins mit dem Sigmund-Schuckert-Gymnasium, dem Nürnberger Haus und dem Amt für Internationale Beziehungen und wird entscheidend gefördert von Jugend für Europa; auch das Goethe-Institut in Kiew und der Kreisjugendring haben Unterstützung zugesagt.  Betreut werden die Schüler von ihrer Lehrerin Regine Lorenz sowie  von Andre Winkel, Antje Rempe und dem Nürnberger Haus.

Bürgerreise in September fast ausgebucht!
Unsere Ausschreibung der Bürgerreise nach Charkiw fand ein großes Echo:  inzwischen sind es 22 Personen, die im September mit Herrn Prof. Diether Götz nach Lemberg, Kiew und Charkiw fahren werden. Auf dem Programm steht auch das Kennenlernen der Projekte des Partnerschaftsvereins.

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