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Liebe Ukraine-Interessierte,

Wie viele von Ihnen schon erfahren haben, ist der Leiter des Nürnberger Hauses Anatoiiy Mozgovyy am 20. Dezember 2019 gestorben.  2 Monate lang kämpfte er mit einem  aggressiver Krebs, der ihn schließlich hinweggerafft hat.

Unser Schmerz und unsere Trauer ist groß.  Anatoliy, wie ihn jedermann nannte und kannte, war die Seele des Nürnberger Hauses. Fast 25 Jahre lang lenkte er mit großem Engagement, voller Energie und Umsicht die Geschicke dieser Kultur- und Bildungseinrichtung. Er machte sie zur erfolgreichen Mittlereinrichtung zwischen Nürnberg und Charkiw, zwischen Ukrainern und Deutschen. Er sorgte dafür, dass das Nürnberger Haus dreimal akkreditiertes Sprachlernzentrum des Goethe-Instituts wurde, mit 25 äußerst gut nachgefragten Deutschkursen und einem Prüfungszentrum für die ganze Region.  Er sammelte um sich ein hochprofessionelles exzellentes Team von Deutschlehrerinnen und Lehrern, Grundlage für den guten Ruf der Sprachkurse. Er schaffte im Nürnberger Haus eine Atmosphäre der Wärme und Respekt, die auch viele weitere freiwillige Helfer und Freunde anzog. Er machte das Nürnberger Haus zu einer Begegnungsstätte für Charkiwer und Nürnberger Bürger, wo regelmäßig Ausstellungen junger ukrainischer Künstler sowie fröhliche Treffen und Feste stattfanden. Er stellte jedes Jahr  interessante  deutsche Kulturveranstaltungen zusammen, die in Charkiw stattfanden und kümmerte sich intensiv um die dafür notwendigen Kontakte und die Förderung durch das Goethe-Institut.

In Gedenken an Anatoliy Mozgovyy findet in Nürnberg eine Trauerfeier statt.

Wann:    am Montag, den 13. Januar 2020 um 17 Uhr

Wo:        im Fabersaal des Bildungszentrums der Stadt Nürnberg,  Gewerbemuseumsplatz 2, Erdgeschoss. 

Wer einen eigenen Beitrag dazu beisteuern möchte, möge sich bei mir melden. Die Deutschlehrerinnen und Lehrer des Nürnberger Hauses, darunter die jetzt geschäftsführende Leiterin Svitlana Chystyakova werden zugegen sein;  Künstlerinnen, die Anatoliy in Charkiw gefördert oder aus Nürnberg zu Konzerten nach CHarkiw geholt hat, werden die Feier musikalisch umrahmen.

Im Anhang finden Sie einen Artikel über Anatoliy Mozgovyy aus dem Nürnberger Stadtanzeiger.

Aus gegebenen Anlass setze ich meine LInksammlung zu den Ereignissen rund um die Ukraine für 2 Monate aus.

Nun wünsche ich Ihnen erstmal ein gesundes gutes Neues Jahr!

Mit traurigen Grüßen

Antje Rempe

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Liebe Mitglieder des Partnerschaftsvereins und Freunde des Nürnberger Hauses,

Heute Nacht ist unser bester Freund und Partner, der langjährige Direktor des Nürnberger Hauses in Charkiw Anatoliy Mozgovoj, für immer von uns gegangen. Im Sommer dieses Jahres war er noch das blühende Leben. Erst vor zwei Monaten setzten bei ihm starke Rückenschmerzen ein, die ihm zunehmend seine geliebte Arbeit im Nürnberger Haus zur Qual machten. Sein Zustand verschlimmerte sich rapide trotz intensiver Diagnositk und Behandlung. Im Dezember wurde klar, dass ein aggressiver Krebs sich in mehreren Organen ausbreitete.

Unser Schmerz und unsere Trauer ist groß.  Anatoliy, wie ihn jedermann nannte und kannte, war die Seele des Nürnberger Hauses. Fast 25 Jahre lang lenkte er mit großem Engagement, voller Energie und Umsicht die Geschicke dieser Kultur- und Bildungseinrichtung. Er machte sie zur erfolgreichen Mittlereinrichtung zwischen Nürnberg und Charkiw, zwischen Ukrainern und Deutschen. Er sorgte dafür, dass das Nürnberger Haus dreimal akkreditiertes Sprachlernzentrum des Goethe-Instituts wurde, mit 25 äußerst gut nachgefragten Deutschkursen und einem Prüfungszentrum für die ganze Region.  Er sammelte um sich ein hochprofessionelles exzellentes Team von Deutschlehrerinnen und Lehrern, Grundlage für den guten Ruf der Sprachkurse. Er schaffte im Nürnberger Haus eine Atmosphäre der Wärme und Respekt, die auch viele weitere freiwillige Helfer und Freunde anzog. Er machte das Nürnberger Haus zu einer Begegnungsstätte für Charkiwer und Nürnberger Bürger, wo regelmäßig Ausstellungen junger ukrainischer Künstler sowie fröhliche Treffen und Feste stattfanden. Er stellte jedes Jahr  interessante  deutsche Kulturveranstaltungen zusammen, die in Charkiw stattfanden und kümmerte sich intensiv um die dafür notwendigen Kontakte und die Förderung durch das Goethe-Institut.

Anatoliy Mozgovoj war nicht nur Freund und wichtigster Partner von unserem Verein, sondern auch hoch geschätzter Partner für viele andere deutsche und ukrainische Instanzen; allen voran für die Stadt Nürnberg und das Amt für Internationale Beziehungen; für die deutsche Botschaft und das Goethe-Institut in Kiew, für das Generalkonsulat in Dnipro und das Honorarkonsulat in Charkiw;  für die Stadt Charkiw und deren Schulen, Bibliotheken, Museen und Galerien. Vor allem aber hat er in den Herzen von vielen Menschen in Charkiw und Nürnberg einen ganz besonderen Platz. Sie alle werden mit uns trauern.

Im Januar wollen wir in Charkiw und in Nürnberg bei einer Trauerfeier Anatoliys gedenken. Lieber Anatoliy, wir werden Dich nie vergessen.

Unterstützung

Über 92 % der Spenden an den Partnerschaftsverein kommen nachweislich den Projekten des Vereins zu Gute, da wir nahezu ausschließlich mit ehrenamtlichen Kräften arbeiten und somit einen sehr geringen Verwaltungsaufwand haben.

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